House of Night- Gezeichnet [Rezension]




Eckdaten


Titel: House of Night- Gezeichnet
Autor: P.C. Cast und Kristin Cast
Verlag: FJB
Seiten: 437
Erscheinungsjahr: 2009 (2007)
Übersetzung: Aus dem Amerikanischen von Christine Baum
ISBN: 978-3-596-8600-6
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Art: fester Einband



Inhalt


Zoey ist ein Teenager (17, wenn mich nicht alles täuscht), der indianische Wurzeln hat und durch ihre Großmutter auch Kenntnis von Kräutern und sämtlichen Ritualen hat.

In dieser Gesellschaft sind alle Menschen wissend über die Existenz von Vampiren (auch wenn sie allgemein eher gefürchtet sind) und es obliegt der wissenschaftlichen Forschung, die Ursachen ihrer Existenz zu erforschen. Eines Tages in der High School (die Handlung spielt insgesamt in und um Tulsa) wird sie gezeichnet, nachdem sie schon länger mit schwerem Husten zu kämpfen hat und muss ins House of Night, wo sie nun zu einem Vampir ausgebildet werden soll. 
Zoey Redbirds größter Wunsch ist es jetzt einfach nur, dazu zugehören und man kann sagen: Einen schlechten Start hat sie keineswegs.

Aber irgendwas scheint mit dem Mal auf ihrer Stirn nicht zu stimmen, denn es ist ausgeprägter als bei den anderen Jungvampiren, die in ihrer Ausbildung aber eigentlich schon viel weiter sind...


Meine Meinung


Ich mag die Atmosphäre dieses Buches sehr gern. Es ist so eine Wohlfühlatmosphäre wie man sie ähnlich auch in "Göttlich" oder bei "Mythos Academy" hat. 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Handlung auch sehr übersichtlich, also keinesfalls komplizierte Übergänge, was das Buch leider auch einen Catookie in der Bewertung gekostet hat, denn es hätte besonders gegen Ende etwas anspruchsvoller sein können oder gegen Ende ein offensichtlicheres Problem für den zweiten Band übriglassen können. Die Stereotypen einer High School waren leider auch in der Night School wiedervorhanden... Aber das ist auch schon alles, was ich kritisieren kann! Ich habe mich mit Zoey als Protagonistin pudelwohl gefühlt, was zum Teil auch an der Erzählperspektive ( Ich-Perspektive im Präsens) liegt und natürlich an ihrem Humor :). 

Ganz besonders hat mir die Art von Vampirismus hier gefallen, die im Vergleich mit anderen Geschichten ganz klar heraussticht und menschlicher zu sein scheint, aber das wird in den nächsten Teilen vielleicht noch aufgeklärt. Ich finde es toll, dass Vampirismus in dieser Welt offiziell anerkannt ist!

Ein weiteres Highlight spielen hier eindeutig die Katzen, zu denen Vampire eine ganz besondere Bindung haben und auch die vier Freunde, die Zoey sofort in ihrem Kreis aufnehmen, finde ich herzerwärmend.
Das House of Night erinnert mich unglaublich stark an die Night School, wenn ihr eines von Beidem mögt, werdet ihr das Andere bestimmt auch mögen (auch wenn die Night School nicht ins Fantasy Genre fällt). 

Ich mag Geistergeschichten sehr gerne, deswegen hat es mich gefreut, dass auch das hier eine Rolle spielt sowie auch indianische Stammesrituale. 

Im Grunde genommen hat dieses Buch alles, was ein Jugendbuch im Fantasybereich bieten sollte, ich habe wahrscheinlich einfach schon zu viele ähnliche Geschichten gelesen, sodass es im Groben und Ganzen nichts Neues mehr darstellt. Trotzdem freue ich mich schon auf den zweiten Band!



Fazit


Sehr schöner Auftakt einer humorvollen, mal ganz anderen Vampirreihe


" Nach meiner Erfahrung kann man jemandes Charakter meist ausgezeichnet danach beurteilen, wie gern er Katzen mag- und wie gern sie ihn mögen.
(S.82)




Wertung








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